Mein-Pudel

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„Sie suchen einen Rassehund? Wir besorgen alle. Wir besorgen sofort, weit unter Preis, Fra-gen an Mobil-Nr. 0174-XXXXX“ – so oder so ähnlich sehen Inserate in Tageszeitungen und Hundemagazinen aus, dahinter stecken meist Hundehändler, denen es nicht um das Wohl der Tiere, sondern um viel Geld geht. Der Handel mit dem Hundewelpen insbesondere aus Osteu-ropa boomt. Die Tiere stammen meist aus riesigen Zuchtfarmen in Osteuropa, Polen, Ungarn, Tschechien, daher also, wo ein Hundeleben nichts wert ist und die süßen Welpen des Profites wegen gezüchtet werden. Bereits ab einem Alter von acht Wochen werden die Tiere den Müt-tern weggerissen, schneller Verkauf bedeutet weniger Haltungskosten. Nach oft tagelangen Transporten werden die Welpen dann irgendwo in Deutschland verkauft. Häufig werden sie über Kleinanzeigen oder das Internet angeboten. Aber auch der Verkauf auf speziellen Wel-penmärkten wird immer beliebter.
Zwischen 50.000 und 100.000 Hundewelpen werden jährlich nach Deutschland geschmug-gelt, Tendenz steigend. Rassehunde haben immer Saison, im Augenblick freuen sich die Chi-huahuas besonderer Beliebtheit, aber auch andere Hunderassen werden in Deutschland gerne gekauft, Golden Retriever, Pudel, Westhighland Terrier und auch Kampfhunde stehen hoch im Kurs. Rassehund zum Discountpreis, so werden die Tiere für einen Spottpreis angeboten; für einen kleinen Golden Retriever müssen zwischen 1500 und 2000 Euro ausgegeben wer-den, beim Ostimport ist solch ein Tier bereits für 150 Euro, also für ein Zehntel des Normal-preises zu haben.
Der Deutsche Tierhilfe Verband e.V. warnt jetzt vor dem skrupellosen Welpenhandel und gibt Tipps für Hundekäufer: So erkennen Sie ein unseriöses Angebot.

Vorsicht, wenn
- der Händler sich als „Hobbyzüchter“ ausgibt,
- der Besitzer den Welpen an einem wenig vertrauenerweckenden Ort (wie z.B. Auto-bahnparkplatz, Hinterhof) übergeben will,
- Sie als Käufer die Mutter des Welpen nicht zu Gesicht bekommen,
- die Welpen jünger als acht Wochen sind,
- der Händler mehrere Hunderassen im Angebot hat und alles „besorgen“ kann, was man will.
Und ganz wichtig: niemals einen Hund bei einem „anonymen“ Straßenhändler kaufen.

Eine ausführliche Reportage und weitere Tipps finden Sie auch auf der DTV-Website unter www.deutschertierhilfeverband.de

Quelle: openpr.de

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