Frage von Caro: Ich traue mich nicht mehr, meinen Hund frei laufen zu lassen!?
Ich habe seit Februar meinen 3 Jährigen Miniatur Bullterrier – Jack Russel Mischling und bin auch super glücklich damit. Doch als ich vor einiger Zeit mit ihm auf einem Eingezäunten Gebiet (mache ich zum trainieren) am spielen war, kam ein großer schwarzer Labrador-Rüde angerannt. Ich wollte meinen kleinen zu mir rufen und ihn anleinen, weil ich mir schon dachte, dass es zwischen den zwei “Männern” Stress geben könnte. Doch die Dame der der Hund gehörte meinte nur ich solle sie nur lassen, ihr Hund sei sehr sozial und würde nichts tun. Plötzlich haben wir es nur noch knurren hören und dann musste ich mit ansehen wie der Labrador meinen Hund im Genick durch das Gelände schleift. Die Frau brüllte wie am Spieß und mein Hund versuchte sich zu wehren! Der Labrador war ihm aber schon wegen der Größe überlegen. Als sich mein Hund befreit hatte sprang er auf den Labrador und knurrte wie blöd. Alles rufen und schreien half nichts. Dann hat der Labrador unserem Hund einaml kräftig ins Gesicht gebissen. Er blutete stark aus der Nase über und unter dem Auge waren 2 Löcher. Ich war so geschockt, aber mein Hund jaulte nicht, zeigte keinen Schmerz und biss daraufhin den Labrador in die Hinterpfote. Er ließ erst nach langen ziehen und brüllen endlich los. Die Dame und wir entschieden uns nach Hause zu gehen. Ich habe die ganze Nacht versucht die Blutungen zu stoppen. Er sah so schlimm aus und ich kann das nicht vergessen! Er versteht sich einfach nicht gut mit männlichen Hunden, aber Menschen liebt er. Seit diesem Vorfall lasse ich ihn nicht mehr ohne Leine laufen. Ich habe darum die Spaziergänge verlängert, aber trotzdem tut mir das so leid! Aber ich habe solche Angst, dass sowas nochmal passiert. Meine Tiere sind mein Ein und Alles. Ich bin mit Hunden aufgewachsen (Schäferhund und Rottweiler) und liebe es, wenn die Tiere glücklich sind. Da es bei uns eine allgemeine Leinenpflicht gibt, bin ich auch immer nur auf das große eingezäunte Gelände. Das Ordnungsamt ist ja ziemlich hinterher, wenn die Hunde abgeleint sind.
Also! Was soll ich tun??? Ich würde meinen Hund so gerne freilaufen lassen. Aber ich habe Angst das ihm wieder was passiert. Und die anderen Hunde sollen auch geschützt sein.
Danke schonmal für die Antworten.
Aber ich muss wirklich sagen, dass ein Bulli ein Hund ist wie jeder andere auch. wer das nicht weiß lebt aber auch echt hinterm Mond. Wer einen sogenannten “Kampfhund” will, braucht sich nicht extra einen Pit Bull oder einen Bull Terrier anzuschaffen! Menschen sind dafür verantwortlich wie Hunde werden. Und wer einen Kampfhund will, der erzieht sich einen. Und da ist die Rasse egal. Zum Kampfhund kann auch der liebe kleine Beagle von nebenan werden, wenn Herrchen das will!! Also Schluss mit dem Kampfhundquatsch. Beschwert euch lieber mal bei Paris Hilton und Co. das sind Tierquäler.
Beste Antwort:
Answer by Iris
Dein Hund hat eine schlechte Erfahrung gemacht und wird die so schnell nicht mehr vergessen.
Was ich nicht verstehe.
Wenn du weißt, dass er auf Rüden aggressiv reagiert, warum achtest du da nicht drauf, dass er mit ihnen nicht zusammen trifft.
Ich halte von diesen Ausläufen, in denen jeder selbsternannte Hundexperte sein Wissen von sich gibt, gar nichts.
Dir empfehle ich:
Suche einen guten Verein, schildere dein Problem.
Die werden deinen Hund langsam an Rüden ranführen.
Meist mit einem souveränen Rüden, dem das Gehabe von deinem nicht interessiert.
Im Notfall erst mal beide mit Maulkorb.
Das Erlebnis muss langsam abgebaut werden. Ob es überhaupt jemals möglich ist, dass er Rüden nicht aggressiv begegnet, kann ich nicht beurteilen.
Bei dem Kampf der beiden hat es den Anschein, dass der Labrador der “Böse” war.
Genauso gut kann es sein, dass deiner dicke Backen gemacht hat und der Labbi ihm zeigen wollte, wo es lang geht.
Jeder noch so gut sozialisierte Hund kann austicken.
Deshalb lasse dich niemals auf solch ein Experiment ein, ohne dass Experten dabei sind.
Im Prinzip hätte es noch schlimmer kommen können.
Hoffentlich warst du beim TA. Denn nur die Blutungen stillen, reicht nicht.
Hundezähne sind spitz und sie können im Loch, dass man nicht richtig sieht, noch richtig böse Verletzungen hervorrufen.
Da ist ne Entzündung noch das Harmloseste.
Im Übrigen hast du nen doppelten Terrier Mix. Brisante Kombination.
@leander
sorry, aber wenn ein Hund im Trieb ist, nützt weder rufen, noch pfeifen.
Denn wenn ich pfeife, kann ich auch rufen.
Wichtig ist es, diesen Trieb schnellstmöglich zu unterbrechen und das gelingt nur, indem man seinen Hund permanent beobachtet. Kurz bevor er loslegt, sieht man das und hat ca. 2 Sekunden Zeit, in zu unterbrechen.
Antworten Sie selbst in den Kommentaren!